Arbeitsschutz geht uns alle an

Einige MItarbeiter sind schon in der Paul Metz Halle versammelt und warten auf den Beginn des Vortrags der Jahresunterweisung Arbeitsschutz 2026

Im Rahmen der Jahresunterweisung Arbeitsschutz 2026 wurden unsere Mitarbeiter erneut für das Thema Sicherheit im Arbeitsalltag sensibilisiert. Über 300 gewerbliche Angestellte aus unseren Niederlassungen Stein, Schwäbisch-Hall und Kaiserslautern waren auch dieses Jahr wieder in der Paul Metz Halle in Zirndorf. Ziel ist es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und durch umsichtiges Verhalten Unfälle zu vermeiden. Durch die Präsentation führten uns Niederlassungsleitung Robert Löffler und unsere Fachkraft für Arbeitssicherheit Alexander Augenthaler.

Gerade bei so einem wichtigen Thema ist es wichtig, dass alle auf der gleichen Seite sind. Das wurde sprichwörtlich so umgesetzt, indem die Handouts den verschiedenen Sprachen unserer Mitarbeiter erstellt und ausgeteilt wurden.

Ein Bild der ausgeteilten Handouts, die es in den Sprachen deutsch, italienisch, albanisch, kroatisch, kasachisch, rumänisch und polnisch gab.
Fernleitungsbau zu Stein statt Turmbau zu Babel: Das Handout gab es in den meistvertretendsten Muttersprachen unserer Mitarbeiter.

Grundlage der Unterweisung sind die gesetzlichen Vorgaben, die sowohl den Arbeitgeber als auch die Beschäftigten in die Pflicht nehmen. Während sichere Arbeitsbedingungen bereitgestellt werden müssen, ist jeder Einzelne dafür verantwortlich, aufmerksam zu arbeiten und zur eigenen Sicherheit sowie zur Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen beizutragen.

Im Fokus standen typische Gefährdungen aus dem Arbeitsalltag, insbesondere auf Baustellen. Dazu gehören unter anderem der sichere Umgang mit Anschlagmitteln wie Zurrgurten und Ketten, das Arbeiten mit Leitern und Tritten sowie Tätigkeiten im Umfeld von Baumaschinen wie Baggern oder Radladern. Anhand konkreter Beispiele wurde deutlich, wie schnell Unachtsamkeit oder kleine Fehler zu schweren Unfällen führen können.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die persönliche Schutzausrüstung. Ob Gehörschutz, Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Warnkleidung oder Augenschutz – das konsequente Tragen dieser Ausrüstung ist entscheidend, um Verletzungen und langfristige Gesundheitsschäden zu vermeiden.

Auch praktische Themen kamen nicht zu kurz: Regelmäßige Prüfungen von Arbeitsmitteln, das rechtzeitige Aussortieren beschädigter Ausrüstung sowie Ordnung und Sauberkeit auf der Baustelle leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit. Denn viele Unfälle entstehen durch scheinbar kleine Dinge wie Stolperfallen oder unübersichtliche Arbeitsbereiche.

Anschauliche Beispiele und klare „Richtig-oder-Falsch“-Darstellungen helfen dabei, typische Situationen besser einzuordnen und im Alltag richtig zu handeln.

Für eine willkommene Auflockerung sorgten kurze digitale Umfrage-Segmente über QR-Codes, die den klassischen Frontalunterricht unterbrachen. Sie boten die Möglichkeit, ein Stimmungsbild einzufangen und zu sehen, wie die Mitarbeitenden selbst in bestimmten Gefahrensituationen gehandelt hätten. Auch Kurzvideos und Berichte von Arbeitsunfällen sorgten dafür, dass die Aufmerksamkeit bei diesem wichtigen Thema nicht dahinschwand.

Die wichtigste Erkenntnis bleibt: Ein Arbeitsunfall betrifft nie nur eine Person. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu bleiben, Regeln einzuhalten und gemeinsam für mehr Sicherheit zu sorgen.