Zusammen Grünes erreichen

Nachhaltigkeit bei der Nibler Unternehmensgruppe

Um das vielgenutzte Wort „Nachhaltigkeit“ nicht nur als Schlagwort zu verwenden, haben wir es zu einem zentralen Bestandteil unserer Unternehmensstrategie gemacht. Unser Nachhaltigkeitsmanagement orientiert sich dabei an den drei etablierten ESG-Säulen: Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung).

Diese drei Säulen erwecken wir bei der Nibler Unternehmensgruppe durch praktische Ansätze wie beispielsweise die drei Folgenden zum Leben:

  • Umwelt: Im Rahmen unseres zertifizierten Umweltmanagementsystems werden Umweltauswirkungen systematisch reduziert.
  • Sozial: Ein strukturiertes Arbeitssicherheitskonzept mit regelmäßigen Schulungen hilft Unfälle und Verletzungen zu reduzieren.
  • Unternehmensführung: In unserer Unternehmenspolitik werden Führungsgrundsätze vorgegeben und von unserem Managementteam im Alltag umgesetzt.
EMAS Zertifikat

Seit dem Jahr 2025 ist die Nibler Unternehmensgruppe nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management und Audit Scheme) zertifiziert. Mit der EMAS-Zertifizierung verpflichten wir uns zu Transparenz, regelmäßigen Umweltprüfungen und einer kontinuierlichen Verbesserung unserer Umweltleistung.

Der Umweltschutz ist ein Kernanliegen unserer Unternehmensgruppe. Wir minimieren Belastungen, halten die Vorschriften und Gesetze ein und fördern nachhaltiges Handeln. Unser Ziel ist es, umweltfreundliche Prozesse zu etablieren und langfristig zur Reduzierung negativer Umweltauswirkungen beizutragen.

Unser Umweltmanagementsystem fokussiert sich in den ersten Jahren beispielsweise auf:

  • Umweltfreundlichere Beschaffung. Wir bevorzugen ressourcenschonende Produkte und achten auf nachhaltige Lieferketten.
  • Reduktion von Treibhausgasen durch effizientere Fahrzeuge und alternative Antriebe, sowie durch Gebäudesanierungen.
  • Recycling und Abfallvermeidung durch optimierte Entsorgungskonzepte und weniger Verpackungsabfall.

Wir sensibilisieren unsere Mitarbeitenden durch Schulungen. Unser Umweltprogramm definiert Ziele und dokumentiert Fortschritte, um fortlaufende Verbesserungen sicherzustellen.

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Wir machen unsere Umweltleistung messbar, indem wir systematisch Kennzahlen zu unseren wesentlichen Umweltaspekten sammeln. Dazu gehören Energie, Emissionen, Abfall, Wasser, Material- und Flächennutzung.

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Dieter Pollok

Dieter Pollok
Umweltmanager I Nibler Unternehmensgruppe

Um unsere Umweltleistung zu verbessern, haben wir klare, messbare Ziele definiert, die regelmäßig überprüft und angepasst werden. Wir konzentrieren uns in den nächsten Jahren beispielsweise auf:

Klimaschutz durch Emissionsreduktion und erneuerbare Energien: Ausbau von Photovoltaikanlagen und Umstellung unserer Fahrzeugflotte auf alternative Antriebe
Nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung: Reduzierung des Gesamtenergieverbrauchs und Optimierung des Materialeinsatzes in allen Unternehmensbereichen, beispielswiese durch optimierte Wartung der Geräte oder nachhaltige Arbeitskleidung
Abfallmanagement: Optimierung des Abfallkonzeptes, um Restabfälle zu reduzieren, Recyclingquoten zu erhöhen und Kreislaufwirtschaft aktiv zu fördern
Biodiversität und ökologischen Flächen: Ausbau naturnaher Flächen mit Blühwiesen zur Unterstützung der Artenvielfalt
Umweltfreundliche Produkte und Prozesse durch Förderung von nachhaltigeren Alternativen im Einkaufsprozess
Anschaffung elektrischer Dienstwägen und E-Ladesäulen in allen Niederlassungen zu Einführung von E-Mobilität, Vorhaltung von Ladesäulen an allen Standorten
Dach der Hauptverwaltung mit Photovoltaik-Anlage
Auf dem Dach der Hauptverwaltung München befindet sich eine Photovoltaik-Anlage, die für etwa 10 MWh Strom pro Jahr sorgt.


In dem Projekt „Grüne Baustelle“ erproben wir, wie moderne Glasfaserprojekte schon heute nachhaltig umgesetzt werden können. In München wurden bereits drei innovative Bauvorhaben auf umweltschonende Verfahren ausgerichtet. Das erste Mal ging es zum
Olympia Einkaufszentrum, das zweite Mal in die Haidhausener Rablstraße und zuletzt am Helene-Wessel-Bogen:

Zum Einsatz kamen elektrische Bagger, Lader und Verdichtungsgeräte aus der Zero-Emission-Linie sowie ein E-Bus für die Anfahrt der Teams. Fahrzeuge, die noch Diesel benötigten, liefen ausschließlich mit dem klimafreundlichen Kraftstoff HVO100. Zusätzlich wurden Schutzrohre aus 100 % Recyclingmaterial verbaut.

Thomas Meisl

Thomas Meisl
Geschäftsbereichsleiter München I Nibler Unternehmensgruppe

Das Ergebnis: Bereits im ersten Projekt auf 580 Metern Strecke konnten rund 4,3 Tonnen CO₂ eingespart werden – im zweiten, 611 Meter langen Folgeprojekt weitere 2,81 Tonnen. Und als positiven Nebeneffekt wird die Lärmbelästigung für die Anwohne reduziert.

Die Erfahrungen zeigen eindrucksvoll, dass nachhaltiger Tiefbau nicht nur möglich, sondern praxistauglich ist und ein starkes Signal für klimafreundliche Infrastruktur setzt.


Als EMAS-Organisation veröffentlichen wir regelmäßig eine Umwelterklärung
mit detaillierten Zahlen, Maßnahmen und der Bestätigung durch den Umweltgutachter.

EMAS - Geprüftes Umweltmanagement
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